MarvinMC MarvinMC Hosting

Geyser und Floodgate für Bedrock-Spieler einrichten

Bedrock-Spieler auf einem kompatiblen Java-Server spielen lassen und die richtigen Ports wählen.

Diese Anleitung beschreibt einen einzelnen Paper-/Spigot-kompatiblen Server. Bei BungeeCord oder Velocity installierst du die passende Geyser-Ausgabe auf dem Proxy und folgst stattdessen der offiziellen Proxy-Anleitung.

Schritt für Schritt

  1. Sichere deinen Server. Prüfe vor der Installation in der verlinkten Geyser-Versionsübersicht deine Minecraft-Version und Java-Laufzeit. Ältere Backends können ViaVersion oder einen Proxy benötigen; ein aktuelles Geyser-Plugin läuft nicht auf jeder alten Serverversion.
  2. Installiere Geyser-Spigot.jar über den kompatiblen Plugin-Browser, falls dort angeboten, oder lade es nach /server/plugins hoch. Ersetze nicht server.jar. Starte einmal neu, damit die Konfiguration angelegt wird.
  3. Wähle unter Übersicht einen unbenutzten Query-/Plugin-Port oder einen zugewiesenen Zusatzport. Der Standardport 19132 gehört nicht automatisch zu deinem Server. Lass den Java-Hauptport unverändert und reserviere für Voice Chat einen anderen Port.
  4. Stoppe den Server und öffne /server/plugins/Geyser-Spigot/config.yml unter Dateien. Setze port innerhalb von bedrock auf den gewählten Port. Behalte eine allgemeine Bind-Adresse wie 0.0.0.0 statt der öffentlichen Node-IP.
  5. Passe transport an die installierte Geyser-Version an. NetherNet verwendet TCP und UDP; transport: both braucht zusätzlich einen anderen zugewiesenen UDP-Port in webrtc-port. Das Hosting stellt zugewiesene Ports für beide Protokolle bereit. Nutze für Transport und HTTPS-Signalisierung die verlinkte Anleitung statt einer alten reinen UDP-Anleitung.
  6. Für Bedrock-Spieler ohne Java-Lizenz installierst du zusätzlich das passende Floodgate-Plugin. Nachdem es seine Dateien angelegt hat, setzt du die vorhandene Option auth-type in der Geyser-Konfiguration auf floodgate. Andernfalls behältst du die für deine Einrichtung passende Anmeldung.
  7. Speichere und starte neu. Prüfe die Konsole auf erfolgreichen Plugin-Start, Versionsfehler oder einen bereits belegten Port. Verbinde dich in Bedrock mit der öffentlichen IP aus Übersicht und dem Geyser-Port, nicht dem Java-Port.

Ergebnis prüfen

Teste eine Java- und eine Bedrock-Verbindung. Belegt Query bereits den gewählten Port, deaktiviere unbenutztes Query oder verschiebe es auf einen anderen zugewiesenen Port. Sind alle Ports belegt, nutze Zusatzports, sofern dein Tarif sie anbietet.

Wichtig

Lass auf einem einzelnen Java-Server die Account-Prüfung eingeschaltet. Teile weder Floodgate key.pem noch Archive, die sie enthalten. Eine Java-Join-Subdomain richtet Bedrock-Verbindungen oder HTTPS-Signalisierung nicht automatisch ein. Konsolen können zusätzliche Verbindungsbeschränkungen haben; siehe offizielle Einrichtung.